VW bleibt die Nummer eins

VW baut seine Rolle als beliebteste Automarke der Südtiroler aus.

Bozen/Rom - Genau 10.895 Neuwagen - Nutzfahrzeuge ausgeschlossen - wuden im abgelaufenen Jahr in Südtirol zugelassen. Das sind noch einmal 345 Autos oder 3,1 Prozent weniger als 2010, als der lokale Automarkt einen Einbruch von knapp 18 Prozent hinnehmen musste. Seit dem Rekordjahr 2005, als in Südtirol knapp 15.500 Neuzulassungen verzeichnet wurden, durchlebt der hiesige Autohandel schwere Zeiten.
2011 wurden gewaltige 4.567 Neuwagen bzw. 30 Prozent weniger als 2005 zgelassen.

Der große Sieger auf dem Südtiroler Automarkt war im vergangenen Jahr Volkswagen. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen VW und Ford, das den Südtiroler Automarkt in den vergangenen Jahren charakterisiert hat, scheint vorerst vorbei zu sein. Der Marktanteil von VW bei den Neuwagen wächst auf 16,4 Prozent, während die Nummer zwei, Ford, innerhalb von zwei Jahren von 16,6 auf 12,9 Prozent abgestürzt ist und somit nur mehr mit Respektabstand folgt.

Italien gehört somit somit zu den Sorgenstaaten am Automarkt. Innerhalb von 2 Jahren ist Fiat von einem Marktanteil von 25,3 (!) auf immer noch beachtliche 20,6 Prozent abgestürzt.  Ford folt mit vergleichsweise bescheidenen 8,4 Prozent auf Rang 2, Südtirols Nummer eins VW mit 7,9 Porzent auf Rang drei.